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Android-App - In-App-Käufe?

Verfasst: 11. November 2016, 13:14
von hh
Soeben erhalte ich beim Update meiner Android-Apps die Meldung, dass "Untis Mobile" als zusätzliche Berechtigung Zugriff auf "In-App-Käufe" möchte. [Ironie on]Muss ich in Zukunft dafür bezahlen, dass ich etwas in der App eintragen kann?[Ironie off]
Ist es wirklich nochtwendig, dass die App diesen Zugriff erhalten muss?

Re: Android-App - In-App-Käufe?

Verfasst: 15. November 2016, 15:44
von chg
Nein, für Einträge ins Klassenbuch müssen Sie natürlich nichts zahlen - eine Premium Version gibt es aber tatsächlich, sie beinhaltet derzeit Dinge wie

- Widgets
- Änderungen im Stundenplan-Design
- Favoriten
- private Hausaufgaben für Schüler

In der Zukunft sind weitere Dinge geplant wie

- Prüfungsliste
- Benutzernachrichten
- Eintragen von "Info zur Stunde"
- Push-Benachrichtigungen

Alle 1-2 Monate sollen Neuerungen Einzug halten, über diese Neuerungen wird in der Community diskutiert:

https://plus.google.com/communities/105 ... 9b7fadbdea

Um das alles realisieren zu können, haben wir ein eigenes Team aufgestellt, Premium existiert, um diese Leute bezahlen zu können.

Re: Android-App - In-App-Käufe?

Verfasst: 15. November 2016, 19:45
von hh
Aber: Wenn ich der App diese Rechte nicht geben möchte, kann ich also in Zukunft keine Updates erhalten?

Dreist finde ich allerdings, dass aus der Nutzer-Community Ideen für die App gesammelt wurden (wie z.B. Benutzernachrichten oder Push) und diese dann kommerziell ausgeschlachtet werden!

Re: Android-App - In-App-Käufe?

Verfasst: 15. November 2016, 21:05
von chg
Aber: Wenn ich der App diese Rechte nicht geben möchte, kann ich also in Zukunft keine Updates erhalten?
Das ist korrekt - aber ob Sie dann eine Zahlung leisten oder nicht, ist eine andere Sache.
Dreist finde ich allerdings, dass aus der Nutzer-Community Ideen für die App gesammelt wurden (wie z.B. Benutzernachrichten oder Push) und diese dann kommerziell ausgeschlachtet werden!
Dreist? Finanziell ausgeschlachtet??
Derzeit gibt es ca. 3.000 Anwender der Premium App, sie befinden sich entweder in der Testphase oder haben gekauft. Einerseits bietet die Community für diese Leute (die ja zahlende Kunden sind, die eine gewisse Begeisterung mitbringen) eine Möglichkeit, sich auszutauschen und weitere Wünsche zu platzieren. Andererseits posten Anwender der gratis-Version Wünsche, die natürlich auch in die Entwicklung mit einfließen.

Wissen Sie, wenn man sich tage- und nächtelang den Kopf darüber zerbricht, wie man ein bestmögliches Service für alle beteiligten bieten kann und dann als Abzocker hingestellt wird, ist das wirklich nicht lustig. Ich darf Sie höflich ersuchen, der Community fern zu bleiben.

Re: Android-App - In-App-Käufe?

Verfasst: 14. Februar 2017, 13:33
von kroerig
Bedenklich finde ich, dass hier eine 2 Klassengesellschaft geschaffen wird. Nämlich die, die sich die Premiumversion leisten (können) und die, die sie nicht haben.

Vorallem, wenn ich mir die geplanten Funktionen ansehe. Wenn diese Funktionen nicht alle Schüler eine Klasse nutzen können, sind die a) wertlos und b) für eine Klassengemeinschaft nicht gerade förderlich.

Re: Android-App - In-App-Käufe?

Verfasst: 14. Februar 2017, 15:27
von chg
Alle Funktionalitäten sind ja in jedem Fall über den Browser abrufbar, dort kosten sie nichts - wenn sich also jemand Premium nicht leisten will (von "kann" würde ich bei ein paar Euro pro Jahr nicht sprechen), hat er alle Infos trotzdem im Zugriff. Nur halt nicht über die App, ausgeschlossen ist also niemand.

Re: Android-App - In-App-Käufe?

Verfasst: 28. November 2019, 14:06
von Omega78
Sehr geehrter Herr Gruber,

aus aktuellem Anlass (die Schule hat auf Ihr System umgestellt) bin ich das erste mal mit Ihrer Software konfrontiert.
Dabei sind "die paar Euro" unter Umständen durchaus ein Problem. Besonders bei kinderreichen Familien.
Schön wäre hier eine Möglichkeit der Nutzung im Rahmen z.B. einer Google Familienfreigabe/Familienabo oder 2 Kinder zahlen, weitere sind kostenfrei etc.

Dabei geht es mir ausdrücklich nicht darum Ihre Tätigkeit nicht zu würdigen, jedoch wäre es schön Sie beziehen auch andere soziale Verhältnisse als die eigenen in Ihre Überlegungen mit ein.

Die Nutzung im Web - eine brauchbare mobile Webseite(HTML5) vorausgesetzt - stellt sicher kein Problem dar. Jedoch müssen dann auch Push Benachrichtigungen usw. über diesen Weg unterstützt werden.

Ganz besonders loben möchte ich jedoch den Ansatz, auch wenn es noch an der Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit scheitert, einen eigenen DSGVO konformen Chat zur Verfügung zu stellen. Hier wäre es aber hilfreich beim Design ein wenig mehr den Vorlieben der Kinder entgegenzukommen. Mit Zwang und von oben herab wird sich der Messenger leider weder von Eltern noch Lehrern durchdrücken lassen.

Bislang hatten wir eine privat zur Verfügung gestellte Lösung von Protonet im Einsatz. Ebenfalls mit Messenger usw. Da der Anbieter jedoch keine weiteren Funktionen einpflegen wird war dies keine dauerhafte Option. In einigen Punkten ist Ihr System heute bereits stark überlegen. In anderen fühlt es sich noch nicht wirklich rund an.
Ich freue mich auf weitere Features und Verbesserungen und bitte Sie wohlwollend über eine Art Familienlizenz nachzudenken.

Vielen Dank

Re: Android-App - In-App-Käufe?

Verfasst: 29. November 2019, 08:29
von quiclic
Wir haben die Premium-Schullizenz genommen. Da gibt es dann keine Probleme. Mir ist natürlich bekannt, dass nicht alle Schulen ein so großes Budget haben.

Die Grundfunktionen ohne Premium sind m.E. ausreichend. Wer Komfort will, muss halt auch bezahlen. Das einzige, was für die Schule wirklich hilfreich ist, ist die Möglichkeit, sich selbst krank zu melden in der App. Das entlastet das Sekretariat morgens doch stark.

Das einzige was mir im Messenger noch fehlt, sind klassenübergreifende Gruppen, z. B. nach Jahrgang oder Schulart. Hier müssen wir leider noch mit E-Mail arbeiten, was viele Schüler leider nicht lesen. Oder überhaupt Klassengruppe, die von außen von Abteilungsleitern oder Sekretariat "gefüttert" werden kann.

Bei uns wurde der Messenger sehr schnell angenommen, auch deshalb, weil wir die Lehrer stark vor WhatsApp gewarnt haben. Und da Schüler Mails hassen, haben sie dann noch die letzten Lehrer "mitgenommen". :lol: