laufende Sicherung bei der Multiuserversion

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mmueller
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laufende Sicherung bei der Multiuserversion

Beitrag von mmueller » 5. Juni 2008, 10:37

Hallo,
ich habe es gerade eben erlebt, dass durch irgend einen Mißstand gp-Untis auf eine lokale Version der Datenbank wechselte. Ich selber arbeite nicht mti der Software, sondern richte sie nur ein und kann daher nicht genau sagen, was da passiert ist.
Ich habe jetzt auf einem Arbeitsplatz eine *.gpn Datei liegen, andere Arbeitsplätze haben ihre Änderungen in die zentrale Datenbank (MySQL) geschrieben.

a) Kann ich die eine lokale Version irgendwie "einmischen"? Beide Personen haben in verschiedenen Bereichen gearbeitet.
b) Kannn ich es verhindern, dass untis eine lokale Datenbank anlegt/verwendet? Die Anwender könnten dann nicht arbeiten, wenn das Netzwerk nicht funktioniert, aber das wäre das kleinere Übel.
c) Lässt es sich einrichten, dass auf jedem Arbeitsplatz alle x-Minuten eine Sicherung durchgeführt wird, die sich in die zentrale Datenbank bei Bedarf "einmischen" lässt?

Natürlich wäre es auch spannend zu erfahren, ob so etwas gelegentlich mal vorkommt, oder ob jemand ahnt, was ich hier falsch gemacht haben könnte (Der Server war die ganze Zeit "up", andere arbeiteten auch mit der Datenbank).

Ich würde mich über Ratschläge, Kritik und andere Anmerkungen freuen!

M. Müller

mmueller
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Beitrag von mmueller » 5. Juni 2008, 10:53

Eine Ursache des Fehlers habe ich: Der betroffene Arbeitsplatz war ein Notebook, das in den Standbymodus wechselte und dabei die Netzwerkverbindung verlor. Die Verbindung zur Datenbank wird scheinbar beim reconnect nicht wieder hergestellt.

M. Müller

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gg
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Beitrag von gg » 6. Juni 2008, 08:24

Hallo,

das was Untis lokal anlegt, ist keine Datenbank, sondern eine Text-Datei mit der Endung .gpn, wie sie auch etwa bei der Wahl des Menüpunkts "Datei | Datenexport in gpn-Datei" bzw. - wenn nicht im Datenbank-Modus gearbeitet wird - "Datei | Speichern" angelegt wird.

Wahrscheinlich wurde unter "Einstellungen | Diverse" auf der Karteikarte "Sichern" festgelegt, dass regelmäßige Sicherungen durchgeführt werden, und bei der Datei, die Sie fanden handelt es sich um eine solche. (Damit wäre der Teil "c" Ihrer Frage beantwortet)

Dass gp-Untis von einer Datenbank in die andere wechselt, kann ich jedenfalls ausschließen. Das Programm verwendet die Datenbank, die in der ODBC-Verbindung angegeben ist, und keine andere.

Ich habe auf Ihren Text hin mal versucht, den Computer in den Standby-Modus wechseln zu lassen, und ich muss gestehen, ich war nicht schlecht überrascht, dass die Verbindung zur Datenbank dadurch NICHT verloren ging (wobei ich natürlich nicht ausschließen kann, dass dies bei anderen Konfigurationen nicht doch passiert).

Wenn also bei Ihnen, nachdem Sie vom Standby-Modus wieder in den aktiven Modus gewechselt sind, keine wie auch immer gearteten Fehler- und Hinweismeldungen bezüglich der Datenbank-Verbindung kamen, können Sie mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Sie nach wie vor noch mit der korrekten Datenbank verbunden waren. In diesem Zusammenhang sollte jedoch darauf hingewiesen werden, dass, wenn der Standby-Modus zu lange dauert und von dem betroffenen Rechner keine Meldung mehr zur Datenbank erfolgt, der jeweilige Benutzer aus dem System geworfen wird. Doch auch auf das würde bei der Rückkehr in den aktiven Modus hingewiesen werden.

Die Möglichkeit des Einmischens der Daten besteht; aufgerufen wird diese Funktion über den Menüpunkt "Module | MultiUser | In Datenbank einmischen". Anders als beim Puntk "In Datenbank speichern", mit dem die Daten in der Datenbank komplett durch die aus der gpn-Datei ersetzt werden, haben Sie damit die Möglichkeit, zu selektieren, was Sie in der Datenbank haben und was nicht. Dabei sollten Sie jedoch einen sehr guten Überblick über Ihre Daten haben.

Ich denke jedoch nicht, dass dies nötig sein sollte. Falls Sie die Funktion dennoch verwenden wollen empfehle ich Ihnen jedoch die Installation der tagesaktuellen Version.

mfG,
Günter Gerstbrein

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Beitrag von mmueller » 6. Juni 2008, 09:11

Danke für die Antwort.
Der PC war recht lange im Standby und warf etliche Fehlermeldungen, die auf eine verlorene Datenbankverbindung hinweisen.
Bild
Nach einem Neustart von Untis war alles in Ordnung. Leider ließ sich untis nur noch über den taskmanager schließen und war natürlich auch nicht mehr bedienbar.
Ich bezweifle, dass ich es hinbekommen kann, Untis die Schuld an dem Mißstand zu geben ;-)
Mir geht es nur darum, größtmögliche Datensicherheit zu erlangen - auch wenn es einen hohen Aufwand nach sich zöge. Ich habe das Gefühl, dass das "Einmischen" einige der Anwender überfordern dürfte. Ich werde überlegen müssen, was ich im weiteren machen kann, um die Verfügbarkeit zu erhöhen.

Danke nochmals
M. Müller

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Beitrag von gg » 6. Juni 2008, 09:31

Es ist zwar so, dass Untis, wenn die Verbindung erst einmal weg ist - was ja anhand der Meldung zweifelsfrei der Fall ist - diese nicht wieder aufbauen kann. Jedoch kommt diese und andere Meldungen dann in so knappen Zeitabständen, dass ab diesem Zeitpunkt ohnedies nicht mehr gearbeitet werden kann.

Das heißt, während die Eingaben aus der Zeit vor dem Standby-Modus noch in der Datenbank enthalten sind, ist zu bezweifeln, dass ein Benutzer nach der Rückkehr aus selbigem zwischen all diesen Meldungen noch den Nerv hat, weitere Arbeiten durchzuführen :wink: .

Daher kann, denke ich, davon ausgegangen werden, dass aufgrund des Standby-Modus kein Datenverlust entstanden ist.

mfg,
Günter Gerstbrein

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Beitrag von mmueller » 6. Juni 2008, 10:34

Das ist alles logisch nachvollziehbar.
Aus irgendeinem Grund arbeitete einer der Anwender danach mit einer lokalen Version der Datenbank (eine .gpn). Das kann an mir, also dem, der es eingerichtet hat, liegen, oder dem Anwender. Wahrscheinlich nicht an Untis. Ich war nicht dabei und es ist müßig zu diskutieren, was da los war. Ich will nur verhindern, dass so etwas wieder passiert.
Reicht es vielleicht, alle lokalen .gpn-Dateien zu löschen oder zu verschieben/Archivieren?
Es ist übrigens tatsächlich so, dass alle Einträge bis zum Verlust der Verbindung erhalten geblieben sind.

Danke,
M. Müller

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