Kopplungen aus zwei 'Profilen'

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hansch
Beiträge: 12
Registriert: 30. August 2004, 14:08

Kopplungen aus zwei 'Profilen'

Beitrag von hansch » 30. August 2004, 14:11

Hallo,
wir haben in drei Klassenstufen eine Klasse mit Schülern des sprachlichen (s) und des naturwissenschaftlichen (n) Profils mit teilweise unterschiedlichen Fächern mit wiederum unterschiedlicher Stundenzahl (z.B. 4Fs, 2Ps, 1Cn, 3Pn, 2Bn - davon sind Fs und Pn Kernfächer). Bisher haben wir z.B. Bn mit Ps fest gekoppelt. Für die Lehrerstundenpläne ist aber sicherlich hin und wieder eine andere Kopplung besser. Wie bekommen wir Untis dazu, die optimalen Kopplungen selbst zu finden? (Zusätzlich ist auch noch der Pn-Unterricht mit der Parallelklasse gemeinsam.)
Danke für Hilfe

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mpr
Beiträge: 2479
Registriert: 24. September 2002, 22:40

Re: Kopplungen aus zwei 'Profilen'

Beitrag von mpr » 30. August 2004, 15:26

Wenn Unterricht innerhalb einer Klasse für verschiedene Schülergruppen gehalten wird und nicht von vornherein festgelegt ist, welcher Unterricht gleichzeitig abzuhalten ist (durch Kopplungsbildung), gibt es drei verschiedene Ansätze zur Modellierung der Daten, damit gp-Untis weiß, welche Unterrichte gleichzeitig stattfinden dürfen und welchen nicht.

- Sie bilden für jede Schülergruppe innerhalb einer (realen) Klasse eine Klasse in gp-Untis (also etwa eine Klasse Kl_s für die Schüler des sprachlichen und eine Klasse Kl_n für die Schüler des naturwissenschaftlichen Profils). Bei Unterricht, der von der ganzen Klasse besucht wird, werden dann alle diese Klassen(gruppen) eingetragen (Klassenkopplung). Jeder andere Unterricht aus der Klasse Kl_s kann jetzt von gp-Untis mit jedem Unterricht aus der Klasse Kl_n gleichzeitig verplant werden. (Im Handbuch Dateneingabe gibt es auf Seite 94 unter der Überschrift "Typengetrennte Klassenteile" einen kurzen Absatz zu diesem Thema.)

- Die reale Klasse bleibt auch in gp-Untis eine Klasse. Unterricht, der gleichzeitig mit anderem Unterricht der Klasse stattfinden darf, wird jetzt mit einem Klassen-Kollisionskennzeichen (KKK) gekennzeichnet. (Für die verschiedenen Klassenteile können bei diesem Ansatz vermehrt Hohlstunden entstehen, weil bereits ein Unterricht mit dem KKK reicht, damit eine Stunde nicht mehr als Hohlstunde zählt).

- Sie bilden wieder für jede Schülergruppe eine eigene Klasse und verwenden das Feld Klassen-Gruppe in den Stammdaten der Klassen. Dieser Ansatz ist etwas schwieriger zu beschreiben und zu verstehen. Hinweise finden Sie in der Online-Hilfe von gp-Untis und auf der Homepage von unserem Partner Pedav (www.pedav.de) unter dem Thema Workshops (PEDAV-Workshop für Realschulen)
Martin Rösel

H. Harren
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Registriert: 1. Oktober 2002, 22:31

Beitrag von H. Harren » 30. August 2004, 21:27

Ähnlich/gleich ist die problematik diskutiert worden in "Bindung bei KKK". Letzter Beitrag dort vom Februar, d.h. man muss zurückblättern.

Als Nachtrag hierzu: meine jetzigen Erfahrungen mit dem Studentenstundenplan sind sehr mäßig. Ich kann keine Täusche in der Optimierung finden und auch im Planungsdialog erhält man keine tauschvorschläge, obwohl sie einfach möglich sind.

H. Harren

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