Stundenplan für zweites Halbjahr vorbereiten

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GES
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Stundenplan für zweites Halbjahr vorbereiten

Beitrag von GES » 26. Juli 2007, 00:57

In diesem Jahr werden wir nicht umhin kommen, für das 2. Halbjahr einen neuen Plan zu erstellen; in einigen Fächern (PH/CH) wechseln die Kollegen bzw. das Fach (tw. über Kreuz zwischen verschiedenen Jahrgängen), in anderen Fächern ändert sich die Stundentafel (z.B. 2 statt 3 Wochenstunden bzw. umgekehrt).

Um uns nicht im Voraus wichtige Wege zu verstellen, überlege ich bereits jetzt, was das geschickteste Vorgehen sein könnte:

- Tochterperiode definieren und dort Änderungen in der UV vornehmen, anschließend neu rechnen
- Oder lässt sich hier besser mit Unterrichtgruppen hantieren?

Bereits jetzt konnten wir nur mit Strategie D (läuft über 6 Stunden) einen brauchbaren Plan erhalten (und das erst im 3. Anlauf) - daher mache ich mir Sorgen, dass die Kombination mit der Tochterperiode die Berechnung noch schwerfälliger machen könnte.

Was ist zu tun?
Danke
GES

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mpr
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Re: Stundenplan für zweites Halbjahr vorbereiten

Beitrag von mpr » 27. Juli 2007, 09:24

Die Vorgehensweise hängt hauptsächlich davon ab, wie sich die Pläne vom 1. und 2. Halbjahr unterscheiden.

Wenn es nur um wenige Änderungen geht, die leicht mit Unterrichtsbefristungen oder Unterrichtsgruppen abgebildet werden können und wenn die Pläne sich möglichst nicht unterscheiden sollen, dann können bzw. müssen Sie auf eine zweite Periode verzichten. In dieser Variante wird die Optimierung natürlich etwas komplizierter.

Falls jedoch die Pläne der beiden Halbjahre komplett unabhängig voneinander sein sollen, dann müssen Sie für das zweite Halbjahr eine neue Periode anzulegen. Um eine Ähnlichkeit der Pläne zu erreichen, müßten Sie zuerst den Stundenplan des ersten Halbjahrs fertigstellen und dann erst die zweite Periode anlegen, damit Sie die gleiche Startvorgabe haben und etwa auch mit bedingten Fixierungen arbeiten können.

Die Periodenmethode hat den Vorteil, daß die Optimierung nicht komplizierter wird, weil die Pläne jeder Periode ja extra berechnet werden müssen.
Martin Rösel

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GES
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Tochterperioden - Doppelstandort - Multiuserversion

Beitrag von GES » 27. Juli 2007, 14:21

Herzlichen Dank für die rasche Antwort. Ich denke, wir fahren am besten mit der Tochterperiode.

Ein weiteres Problem ist in diesem Zusammenhang der Umstand, dass unsere Schüler über zwei Standorte (d=10 km) verfügt. Der Betrieb läuft bis auf einige Unterstufenkurse und alle Oberstufenkurse (die an Dep. A stattfinden) an beiden Dependencen relativ autark. Und so liegen bis zum Halbjahreswechsel auch zwei abweichende Stundenplanversionen vor:
- Vertretungen werden derzeit standortbezogen erfasst
- Manche Raumänderungen werden unterjährig nachgereicht.

Daraus ergibt sich an sich die Notwendigkeit, beide Versionen zusammenzuführen, bevor der Plan für das 2. Hj. erstellt wird.

Abhilfe verspreche ich mir von einem VPN-Tunnel, der bereits eingerichtet wurde. Ein Wechsel zur Multiuserversion scheint hier naheliegend (sonst hat man konkurrierende Zugriffe auf die Masterdatei). Gibt es Hinweise für die sich ergebenden Systemvoraussetzungen?
- Bandbreite?
- Systemausstattung von Server/Host (wird z.B. MS Access benötigt?)

Danke
GES

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mpr
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Re: Tochterperioden - Doppelstandort - Multiuserversion

Beitrag von mpr » 27. Juli 2007, 15:11

GES hat geschrieben:Abhilfe verspreche ich mir von einem VPN-Tunnel, der bereits eingerichtet wurde. Ein Wechsel zur Multiuserversion scheint hier naheliegend (sonst hat man konkurrierende Zugriffe auf die Masterdatei). Gibt es Hinweise für die sich ergebenden Systemvoraussetzungen?
- Bandbreite?
- Systemausstattung von Server/Host (wird z.B. MS Access benötigt?)
- Konkrete Daten liegen uns keine vor. Nach dem Anmelden eines Benutzers werden alle Daten aus der DB geladen. Danach werden während des Betriebes nur mehr Änderungen über das Netzwerk gelesen bzw. geschrieben. Das Datenaufkommen sollte also normalerweise nicht besonders hoch sein.

- MS Access wird nicht notwendigerweise benötigt, es empfiehlt sich jedoch die DB von Zeit zu Zeit zu reorganisieren und dazu braucht man dann MS Access.
Martin Rösel

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